Foto: © Claudia Susanne Lowke

Literaturhaus Halle im Kunstforum der Saalesparkasse

Bernburger Str. 8, 06108 Halle (Saale)
0345 13252513
Tram 8, (Haltestelle Mühlweg); Tram 3 & 7 (Haltestelle Hermannstraße)
www.literaturhaus-halle.de
Literaturhaus Halle, ein Ort des geschriebenen und gelesenen Wortes, ein Ort der Auseinandersetzung und Diskussion, eine Heimstätte regionaler, nationaler und internationaler Autoren, eine Begegnungsstätte zwischen Literatur und angrenzenden Künsten.
  • 30. April 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung

    Der Aufstieg Chinas neu erzählt - Felix Lee

    „China, mein Vater und ich. Über den Aufstieg einer Supermacht und was Familie Lee aus Wolfsburg damit zu tun hat“

    Anhand der Geschichte seiner Familie erzählt Felix Lee die rasante Entwicklung Chinas noch einmal neu: Pointiert, facettenreich, voller Anekdoten – und mit dem kritischen Blick eines Wirtschaftsjournalisten.

    Moderation: Alexander Suckel

  • 23. März 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung

    „Der Halle-Prozess“ Veranstaltung im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus

    Am 9. Oktober 2019, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, greift ein rechtsextremer Terrorist erst die Synagoge in Halle an, dann den nahegelegenen Kiez-Döner. Im Laufe seines Anschlags ermordet er zwei Menschen und reißt viele weitere in Halle und Wiedersdorf (Sachsen-Anhalt) für immer aus ihrem Leben. Ein zweiteiliges, bei Spector Books in Leipzig erschienenes Publikationsprojekt dokumentiert detailliert den Gerichtsprozess und eröffnet einem interessierten, zivilgesellschaftlichen Publikum Hintergründe und Perspektiven.

    Im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus stellen die Herausgeber*innen beide Bände im Literaturhaus vor. Anschließend wird es zwei Impulsvorträge mit offener Diskussionsrunden geben.

    Eine Veranstaltung der BURG Giebichenstein Kunsthochschule Halle in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und dem Miteinander e.V.

  • 17. April 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung

    AUFHORCHEN! „Der teuerste Traum. Milliardengrab Atomkraft“ von Tom Schimmeck (NDR 2022)

    Einst galt die Kraft der Kernspaltung auch in Deutschland als Garant für Wachstum und Wohlstand. 1955 wurde Franz-Josef Strauß erster „Atom-Minister“. 1961 lieferte der erste Atomreaktor Strom für die Westrepublik. 1966 ging das erste Kernkraftwerk der DDR ans Netz. Durch den Super-GAU von Tschernobyl 1986 wuchsen die Zweifel. Doch erst die dreifache Kernschmelze von Fukushima 2011 zementierte den deutschen Ausstieg. Ende 2022 sollen die letzten drei deutschen AKW abgeschaltet werden. Eine Ära geht zu Ende. Wie teuer wird sie uns zu stehen kommen?

    Doch schon ist – nicht zum ersten Mal – von einer Renaissance der Atomkraft die Rede. Nachbarn wie Frankreich setzten ohnehin auf die nukleare Option. Wachsende Spannungen in Europa haben die Debatte um die Versorgungssicherheit auch in Deutschland neu eröffnet.

    Moderation: Tobias Barth