Foto: © Claudia Susanne Lowke

Literaturhaus Halle im Kunstforum der Saalesparkasse

Bernburger Str. 8, 06108 Halle (Saale)
0345 13252513
Tram 8, (Haltestelle Mühlweg); Tram 3 & 7 (Haltestelle Hermannstraße)
www.literaturhaus-halle.de
Literaturhaus Halle, ein Ort des geschriebenen und gelesenen Wortes, ein Ort der Auseinandersetzung und Diskussion, eine Heimstätte regionaler, nationaler und internationaler Autoren, eine Begegnungsstätte zwischen Literatur und angrenzenden Künsten.
  • 9. Februar 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung

    „Ruhe gebe ich nicht. Gespräche über die unvollendete deutsche Einheit“

    Den dritten Band seiner autobiografischen und aktuell-politischen Schriften hat Diestel gemeinsam mit dem MDR-Journalisten Michael Hametner verfasst. Ihre Perspektive – hier der Kulturjournalist, da der mitgestaltende Politiker – führt zu brisanten Themen und zu Geschichten, die noch nicht erzählt wurden. Diestel wird auf Fragen zu seinen beiden vorangegangenen Büchern eingehen und über einige bislang kaum oder gar nicht bekannte, spektakuläre Begebenheiten während des deutschen Vereinigungsprozesses und seiner einstigen politischen Karriere berichten.

  • 9. März 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung

    Buchpräsentation: Poltawa, Auschwitz, Bergen-Belsen, Kyjiw. Die Lebensgeschichte der Anastasia Gulej

    In diesem Buch berichtet die nunmehr 96-jährige Anastasia Gulej über ihr langes Leben. In zahlreichen Interviews und selbst verfassten Texten erzählt sie von ihrer Kindheit, den Schrecknissen einer großen Hungersnot, als sie als Siebenjährige ausgemergelte Menschen in einem Massengrab sieht.

    Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt steht in engem Kontakt mit ihr. Seit zehn Jahren ist sie als Zeitzeugin auch in Sachsen-Anhalt unterwegs.

    Moderation: Maik Reichel

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.

  • 23. März 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung

    „Der Halle-Prozess“ Veranstaltung im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus

    Am 9. Oktober 2019, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, greift ein rechtsextremer Terrorist erst die Synagoge in Halle an, dann den nahegelegenen Kiez-Döner. Im Laufe seines Anschlags ermordet er zwei Menschen und reißt viele weitere in Halle und Wiedersdorf (Sachsen-Anhalt) für immer aus ihrem Leben. Ein zweiteiliges, bei Spector Books in Leipzig erschienenes Publikationsprojekt dokumentiert detailliert den Gerichtsprozess und eröffnet einem interessierten, zivilgesellschaftlichen Publikum Hintergründe und Perspektiven.

    Im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus stellen die Herausgeber*innen beide Bände im Literaturhaus vor. Anschließend wird es zwei Impulsvorträge mit offener Diskussionsrunden geben.

    Eine Veranstaltung der BURG Giebichenstein Kunsthochschule Halle in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und dem Miteinander e.V.

  • 17. April 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung

    AUFHORCHEN! „Der teuerste Traum. Milliardengrab Atomkraft“ von Tom Schimmeck (NDR 2022)

    Einst galt die Kraft der Kernspaltung auch in Deutschland als Garant für Wachstum und Wohlstand. 1955 wurde Franz-Josef Strauß erster „Atom-Minister“. 1961 lieferte der erste Atomreaktor Strom für die Westrepublik. 1966 ging das erste Kernkraftwerk der DDR ans Netz. Durch den Super-GAU von Tschernobyl 1986 wuchsen die Zweifel. Doch erst die dreifache Kernschmelze von Fukushima 2011 zementierte den deutschen Ausstieg. Ende 2022 sollen die letzten drei deutschen AKW abgeschaltet werden. Eine Ära geht zu Ende. Wie teuer wird sie uns zu stehen kommen?

    Doch schon ist – nicht zum ersten Mal – von einer Renaissance der Atomkraft die Rede. Nachbarn wie Frankreich setzten ohnehin auf die nukleare Option. Wachsende Spannungen in Europa haben die Debatte um die Versorgungssicherheit auch in Deutschland neu eröffnet.

    Moderation: Tobias Barth

  • 20. April 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung | Gespräch

    Stadtgespräch - Architektur und Stadtentwicklung in Halle (Saale)

    Im Rahmen des Themenjahres stellt eine Reihe von Stadtgesprächen Fragen: Worüber streiten wir, wenn es um Stadtentwicklungsfragen in Halle geht? Welche Visionen gibt es für unsere Stadt? Viele Millionen für ein Großprojekt „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ auf der einen Seite, aber: was geschieht darüber hinaus? 

    Über bezahlbaren Wohnraum, das Verschwinden des Einzelhandels aus der Innenstadt, über ökologischen Umbau der Stadt u.v.m. diskutieren: René Rebenstorf, Beigeordneter der Stadt Halle (Saale) für Stadtentwicklung und Umwelt, Christine Fuhrmann, Landschaftsarchitektin und Holger Brülls, Konservator am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und co-Autor des „Architekturführers Halle (Saale)“ (angefragt)

    Moderation: Thomas Bille

    Eintritt frei

  • 30. April 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung

    Der Aufstieg Chinas neu erzählt - Felix Lee

    „China, mein Vater und ich. Über den Aufstieg einer Supermacht und was Familie Lee aus Wolfsburg damit zu tun hat“

    Anhand der Geschichte seiner Familie erzählt Felix Lee die rasante Entwicklung Chinas noch einmal neu: Pointiert, facettenreich, voller Anekdoten – und mit dem kritischen Blick eines Wirtschaftsjournalisten.

    Moderation: Alexander Suckel

  • 8. Mai 2023, 20:00 | Vortrag / Lesung | Gespräch

    Frauenzimmer-Arena mit Dr. Inés Brock-Harder

    „In welchen Kontexten und Richtungen ist kulturelle Aneignung adäquat? Behindert oder fördert Political Correctness die Kunst?

    Wer spielt den Faust, wer singt den Othello auf der Bühne, wer darf worüber schreiben? Unter dem Begriff kulturelle Aneignung scheint es eine argumentative Einbahnstraße zu geben. Jahrhunderte eigneten sich große Teile der Welt die Werte und Lebensweisen der westlichen (Industrie)Nationen an und dies wurde als Globalisierung gefeiert. Von der Rückgabe von Beutekunst bis zur Übersetzung von Gedichten … was geht und was nicht? Gelingt in der Kunst die Einfühlung von Mann in Frau und umgekehrt, von „weißer“ Kultur in People of Colour oder von Musiker*innen in die Rhythmen anderer Kulturen? Und was ist eigentlich mit Jim Knopf von der Augsburger Puppenkiste oder Zigeunern in Astrid Lindgrens Romanen?

    Mit: Mille Maria Daalsgard, Schauspielerin, Regisseurin und neue Intendantin des neuen theaters Halle und Özlem Özgül Dündar, Autorin und Übersetzerin

    Moderation: Inés Brock-Harder
    Großer Saal, Eintritt frei

  • 12. Mai 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung | politische Bildung

    Podiumsdiskussion „Verbrannte Orte. Nationalsozialistische Bücherverbrennungen in Deutschland“

    1933 wurden im nationalsozialistischen Deutschland in konzertierten Aktionen hunderttausende Bücher missliebiger Autorinnen und Autoren öffentlich verbrannt. Sie in ihrer Gesamtheit zu betrachten, hat sich das Projekt Verbrannte Orte zum Ziel gesetzt und mittlerweile über 160 Bücherverbrennungen dokumentiert: als Fotografien jener Orte, wie sie heute aussehen. Sie zeigen unspektakuläre Plätze der Alltäglichkeit, nur an wenigen weisen Erinnerungszeichen auf das Geschehene hin. Wie aber betrachten wir diese Orte, wenn wir wissen, was dort passiert ist?

    Bei der Veranstaltung werden Biografien betroffener Autorinnen und Autoren vorgestellt und durch einen detaillierten Blick auf das Thema Exil begleitet. Außerdem wird erörtert, was die Bücherverbrennungen von 1933 mit Demokratie und Meinungsfreiheit von heute zu tun haben.

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Gedenkens an den 90. Jahrestag der Bücherverbrennung in Halle (Saale) vom 12. Mai 1933.

  • 8. Juni 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung

    AUFHORCHEN! „Lost Generation!? Ein Fiebertraum von Carina Pesch u. vier Hungerstreikenden“ MDR 2023

    Einst galt die Kraft der Kernspaltung auch in Deutschland als Garant für Wachstum und Wohlstand. 1955 wurde Franz-Josef Strauß erster „Atom-Minister“. 1961 lieferte der erste Atomreaktor Strom für die Westrepublik. 1966 ging das erste Kernkraftwerk der DDR ans Netz. Durch den Super-GAU von Tschernobyl 1986 wuchsen die Zweifel. Doch erst die dreifache Kernschmelze von Fukushima 2011 zementierte den deutschen Ausstieg. Ende 2022 sollen die letzten drei deutschen AKW abgeschaltet werden. Eine Ära geht zu Ende. Wie teuer wird sie uns zu stehen kommen?

    Doch schon ist – nicht zum ersten Mal – von einer Renaissance der Atomkraft die Rede. Nachbarn wie Frankreich setzten ohnehin auf die nukleare Option. Wachsende Spannungen in Europa haben die Debatte um die Versorgungssicherheit auch in Deutschland neu eröffnet.

    Moderation: Tobias Barth
    Ort: Garten des Halleschen Doms

    Im Rahmen von Kultur im Garten 2023, Eintritt frei.

  • 21. Juni 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung

    Gespräch und Lesung Simone Böcker "Rewilding“

    „Ein Buch, das den Zeitgeist trifft.“ (Karl Wagner, Managing Director, Global Rewilding Alliance)

    „Rewilding" ist die Antwort auf die Klimakrise. Es bedeutet: Kontrolle abgeben und die Natur sich selbst überlassen. In der Folge entstehen intakte Ökosysteme, die nicht nur Tieren und Pflanzen neue Lebensräume bieten, sondern auch für saubere Luft, sauberes Wasser und fruchtbare Böden sorgen, die Kohlendioxid binden und vor Hochwasser und anderen Klimaextremen schützen.

    Simone Böcker verbreitet die positive Botschaft: Das Artensterben ist nicht nur aufzuhalten, es kann umgekehrt werden! Zudem zeigt sie Wege auf, selbst aktiv zu werden: ob im eigenen Garten oder bei der gemeinschaftlichen Schaffung von Wildblumenwiesen. Ein Buch, das Lust macht, mehr Wildnis zu wagen – und zu einem achtsamen Verhältnis zur Natur anregt, wie es indigene Kulturen pflegen.

    Moderation: Raban Schuster

    Eintritt frei

  • 28. Juni 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung | politische Bildung

    Achmad Mansour „Operation Allah. Wie der politische Islam unsere Demokratie unterwandern will“

    Für Ahmad Mansour, Autor des Bestsellers „Generation Allah", ist der Islam in Deutschland eine Konsequenz einer vielfältigen Gesellschaft, die weder zelebriert noch verteufelt werden sollte. Doch wir müssen genau hinsehen: Es gibt Islamisten, die etwa politische wie wissenschaftliche Institutionen unterwandern und dabei vorgeben, sich für Integration einzusetzen. Doch sie wollen unsere Gesellschaft umformen. Es sind falsche Freunde. Der Islamismusexperte Ahmad Mansour zeigt die Versäumnisse der Politik auf und fordert von ihr, endlich zu handeln und entschieden für die Werte unserer Gesellschaft einzutreten: mit konkreten Maßnahmen, die vom Wohnungsbau bis zur Schulpolitik reichen.

    Moderation: Maximilian Felsch (Landeskoordinierungsstelle Islamismusprävention)

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen-Anhalt.

  • 20. September 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung

    Gespräch und Lesung mit Peter Wensierski „Jena Paradies“

    Fesselnd erzählt Peter Wensierski das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend in einer Diktatur entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann.

    Moderation: Ellen Schweda
    Ort: Grüner Salon im Literaturhaus

    „Das Buch ist spannend wie ein Krimi, erhellend und aufklärend über den Diktaturalltag wie beste Geschichtsforschung.“ (Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker)

  • 5. Oktober 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung

    „Gelb vor Neid?!“

    Gelb ist die Farbe des Neids, gelb wie Gift und Galle. Der Neid ist, was an uns nagt wie ein Geschwür. Oder ist der Neid die „aufrichtigste Form der Anerkennung“, wie schon Wilhelm Busch sagte?. Und was wären wir ohne den Neid? Gibt es den guten und den bösen Neid? Kann Ehrgeiz oder Eifersucht uns zu etwas Gutem stimulieren? Neben Hochmut, Habgier, Zorn, Wollust, Völlerei, Trägheit gilt der Neid als Todsünde. Klar ist: es geht immer um das eigene Versagen, um gefühlte Unzulänglichkeit.

    Es liest: Martin Reik.

    Ein Abend im Rahmen des Kulturellen Themenjahres „Streitkultur und Zusammenhalt“ mit Musik, Gesprächen und Literatur in Kooperation mit der Evangelisch-reformierten Domgemeinde zu Halle.

  • 10. Oktober 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung | Buchtipp | Gespräch | politische Bildung

    Gespräch mit Ruben Gerczikow und Monty Ott über junge jüdische Politik in Deutschland

    Viele junge Jüdinnen und Juden haben in der Vergangenheit immer wieder mutig das Wort ergriffen. Haben dafür gekämpft, was sie für richtig halten und woran sie glauben. Heute leben mindestens 25.000 von ihnen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren in Deutschland.

    Ort: Großer Saal im Literaturhaus
    Eintritt frei

    Monty Ott und Ruben Gerczikow stellen ein Kaleidoskop jüdischer Identitäten zusammen, das im Widerspruch zu der erinnerungskulturellen Festschreibung von Jüdinnen und Juden als passive Opfer steht. Sie lassen junge und jüdische Menschen zu Wort kommen, bieten ihnen ein Forum, auf dem sie von ihrem vielfältigen politischen Engagement und ihren Kämpfen berichten. 

    U. a. mit Arkadij Khaet, Benjamin Strasser, Dalia Grinfeld, Dan Diner, Felix Tamsut, Hermann Gröhe, Irene Mihalic, Karamba Diaby, Martina Renner und Laura Cazés.

    Mit Geleitworten von Remko Leemhuis, Direktor des American Jewish Committee Berlin Lawrence & Lee Ramer Institute for German-Jewish Relations, und Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus.

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ortsverein Halle Nord/Ost der SP und im Rahmen des kulturellen Themenjahres „Streitkultur und Zusammenhalt“.

  • 11. Oktober 2023, 19:00 | Symposium / Konferenz / Tagung | Gespräch | politische Bildung

    STADTGESPRÄCHE Der Osten – eine „massenmediale Problemzone“?

    „Massenmediale Problemzone“ – so lautete die Schlagzeile der Süddeutschen Zeitung am 11. März 2021. Zeit nachzuhaken, zu fragen, wie tickt der Osten, wie tickt eine Stadt wie Halle in Bezug auf Medienkonsum.

    Unbestritten ist: die Auflagen großer (westdeutscher) überregionaler Medien bewegen sich jenseits der 5% – Marke im Osten Deutschlands. Ebenso Fakt ist, viele Menschen im Osten fühlen sich und ihre Lebenswirklichkeit nicht abgebildet in SPIEGEL, SZ oder FAZ oder Tagesschau. Die Schärfe des Ost-West-Diskurses nimmt, nach über 30 Jahren Einheit, an Schärfe zu. Wahlverhalten, Ost-Identität(en), das Verhältnis zu Russland angesichts des Krieges in der Ukraine – vieles ist anders im Osten. Und allerorten macht das hässliche Wort von der „Lügenpresse“, vom „Staatsfunk“ die Runde.

    Ist dies die Chance regionaler Medien? Thomas Bille im Gespräch mit Journalisten.
    Diskutiert mit! Fragen bitte an kontakt☉literaturhaus-halle.de.

    Ort: Druckhaus der Mitteldeutschen Zeitung, Delitzscher Str. 65, 06112 Halle (Saale)

  • 28. November 2023, 19:00 | Vortrag / Lesung | Gespräch

    Frauenzimmer-Arena mit Dr. Inés Brock-Harder

    „Sind Frauen noch Frauen und Männer auch Männer? Zwischen anthropologischer Perspektive und sozialer Konstruktion?"

    Insbesondere die junge Generation fordert eine sprachliche Nennung aller Geschlechter und löst mit Abkürzungen und Wortschöpfungen wie cis-Männer oder FLINTAs sowohl Begeisterung im Sinne der Vielfalt als auch Kopfschütteln aus. Auch wenn die Diskussion um die soziale Konstruktion von Geschlecht seit Simone de Beauvoir und seit den 1990er Jahren durch Judith Butler vorangetrieben wurde, scheinen sich die Fronten gerade gegenwärtig besonders zu verhärten. Schriftsteller fordern dazu auf die deutsche Sprache nicht durch gendern zu verändern. Frauen wollen nicht nur als Frau gelesen werden, sondern bestehen auf ihrer Weiblichkeit. 

    In der „Frauenzimmer-Arena“ lädt Inés Brock-Harder sich zwei Gäste ein, die im Diskurs kontroverse und sich ergänzende Positionen diskutieren werden.

    Mit: Ulla Heinrich, Redaktion Missy, und Heidemarie Wüst, ehemalige Frauenbeauftragte der Berliner Hochschule für Technik
    Moderation: Inés Brock-Harder

    Wo: Großer Saal, Eintritt frei

    Diese Frauenzimmerarena findet in Kooperation mit Dornrosa e.V. im Rahmen der Frauenkulturtage und des Halleschen Themenjahrs „Streitkultur und Zusammenhalt“ statt.